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Name: Petra Kaup-Clement
E-Mail: kaup-clement@t-online.de
Ort: München-Haar
Verschickt: 29.01.2014 10:28:17

Sehr geehrte Damen und Herren!

Nochmals zum Thema "Neubau des Hammelburger Hallenbades". Mir wird unterstellt, ich sei gegen Schwimmunterricht und sportliche Betätigung sowie gegen Sauna und Wellness. Die politische Frage, um die es hierbei geht, ist aber eine ganz andere: Muss ausgerechnet dann, wenn einer Stadt die Steuereineinnahmen wegbrechen, ein Hallenbad neu gebaut und gleichzeitig eine Dreifachturnhalle saniert werden? Hätte man diese Vorhaben (zwei Millionengroßprojekte in der Höhe von 8,6 Mio. Euro) nicht verschieben müssen, damit die Stadt Geld für Pflichtaufgaben hat: Sanierung der Mittelschule, Sanierung von Straßen und Brücken, Sanierung von Altlasten. Wie können Sportvereine so anmaßend sein, von der Stadt in Zeiten geringer Einnahmen Millionen einzufordern für eine topsanierte Turnhalle, für ein neues Hallenbad, das die Stadt im Jahr eine halbe Million Euro kostet, während alles andere "den Bach runter geht". Schwimmen, Sport und Bewegung sind auch - ohne Millionen - möglich. Das Hammelburger "alte" Hallenbad wurde erst im Jahr 2000 saniert: neues Edelstahlschwimmbecken, neue Filtertecknik, neue Heizungsanlage, Sanierung der Sanitäranlagen. Schwimmunterricht und Sportschwimmen wären jederzeit im "alten" sanierten Hallenbad weiterhin möglich gewesen. Die Stadt hätte Millionen sparen können, Geld, das man hätte, um die Bahnhofstraße, den Viehmarkt und Altstadtgassen zu sanieren. Der Neubau des Hallenbades raubt der gesamten Innenstadtentwicklung die Mittel. Die lokalen Sportvereine und Sportfunktionäre stehen in der Pflicht und Verantwortung, ihre hochgeschraubten finanziellen Ansprüche an die öffentliche Hand und Kommune zurückzunehmen. Die gesamte Stadtentwicklung leidet unter diesen Ansprüchen. Zahlen die Sportvereine überhaupt Eintritt ins Saaletalbad? Wieviel pro Kurs und Person?

Name: Reimar Glückler
E-Mail: reimar@glueckler-hab.de
Ort: Hammelburg
Verschickt: 20.01.2014 13:28:37

Sehr geehrter Herr "Anonymus",
wenigstens hat der Schreiber, den Sie so kritisieren, den Mut, seinen Namen zu nennen.
Dieser Mut fehlt Ihnen leider. Eigentlich schade.

Reimar Glückler

Name: Kein Faschings- und Narrenfan
Ort: Hammelburg
Verschickt: 19.01.2014 17:07:25

"... Mit Kommentaren auf einer Internetseite,
doch leider nur dumme, nicht gescheite."

D I E S E R Kommentar zeigt die echte geistige Disqualifikation, Herr "Faschingsprinz" Pusch!

Hoffentlich bleibt Herr Lang noch lang NUR Faschingsprinz.

Name: Alexander Pusch
Ort: Bad Kissingen
Verschickt: 19.01.2014 10:33:11

Stefan Lang mit seiner Frau,
regiert bald Hammelburg, helau.
Es ist ein tolles Prinzenpaar,
der Stadtrat ihre Narrenschar.
Verwaltung und der Rest vom Haus,
spenden Ihnen gern Applaus.
Ein Prinz als neuer Rathauschef,
das macht er locker im "ff".
Doch schon vor der Kampfsession,
bildet sich auch Opposition.
Mit Kommentaren auf einer Internetseite,
doch leider nur dumme, nicht gescheite.
Nur eines muss man doch im Leben,
anderen eine Chance geben.
Und regieren kann man diesen Bau,
zusammen nur mit einer starken Frau.

Name: Altstadtbewohner
Ort: Hammelburg
Verschickt: 11.01.2014 11:52:52

Sehr geehrte Frau Kaup Clement,

verfolgen Sie die Berichterstattung aus Münnerstadt? Verfolgen Sie nicht die Initiative der Münnerstädter Bevölkerung, die seit Monaten um den Erhalt und die Sanierung des Hallenbades kämpft? Wissen Sie nicht, wie notwendig es ist für den Schulschwimmunterricht, für den Sportunterricht und für die Körperertüchtigung ein ansprechendes Schwimmbad haben?

Sind wir doch froh, dass wir unsere beiden Schwimmbäder haben, die von den meisten Besuchern hoch gelobt werden.

Name: Petra Kaup-Clement
E-Mail: kaup-clement@t-online.de
Ort: München-Haar
Verschickt: 10.01.2014 20:25:47

Sehr geehrter Altstadtbewohner!

Als ehemalige Hammelburger Bürgerin (1984- 1994) erkenne ich Hammelburg nicht mehr wieder: marode Gassen, marode Straßen, geschäftsentleerte tote Bahnhofstraße. Es ist deprimierend, durch die einstige lebendige Hauptgeschäftsstraße der Stadt zu gehen: fast menschenleer. Das ist nicht mehr Hammelburg, wie es in den 80er Jahren noch war. Damals mussten keine besonderen "Events" veranstaltet werden, um die Stadt mit Leben zu füllen.

Die Innenstadtentwicklung wurde in den fünf letzten Jahre vom Stadtrat sträflich vernachlässigt. Statt Neubau eines Hallenbades, das Jahr für Jahr sechsstellige Defizite schreibt (es ist in jeder Weise verlorenes Geld), hätten die Bahnhofstraße, der Viehmarkt und andere Altstadtgassen saniert werden können. Die Altstadt Hammelburgs könnte heute völlig anders aussehen, wenn der Stadtrat 2008/2009 andere Prioritäten bei den Investitionen gesetzt hätte. Es ist entsetzlich zu sehen, wie heruntergekommen und armselig die Gassen und Straßen der Altstadt sind, wie viele Häuser leer stehen, verfallen, und wie die Immobilienpreise in den Keller sacken, selbst wenn in das Haus investiert wird. Das ist für Hausbesitzer das deprimierende: selbst wenn sie neu bauen oder sanieren, sackt der Immobilienwert ab, weil es die Politik versäumt hat, die bestehende Infrastruktur der Innenstadt (Straßen und Gassen) zu sanieren und weiterzuentwicklen.

Name: Ein Altstadtbewohner
Ort: Hammelburg
Verschickt: 10.01.2014 16:39:48

Trotzt aller Unkenrufe und an alle Bedenkenträger. Ich bin überrascht über die in den vergangenen Jahren durchgeführten Projekte, die die Stadt gestemmt hat. Nach Ihrer Auflistung sind es Projekte gewesen, die meiner Meinung nach ohne Einschränkung notwendig und sinnvoll waren. Hochachtung an alle Verantwortlichen. Lasst euch nicht von auswärtigen Kommentatoren beeinflussen.
Weiter so,

Name: Petra Kaup-Clement
E-Mail: kaup-clement@t-online.de
Ort: München-Haar
Verschickt: 31.12.2013 15:31:55

Sehr geehrter Glückler!

Mit Grundwerten der christlichen Sozialethik ist es nicht vereinbar, bei fortlaufend verminderten Gewerbesteuereinnahmen Millionen der öffentlichen Hand in freiwillige kommunale Leistungen zu investieren (Neubau eines Hallenbades bei gleichzeitiger Sanierung einer Dreifachturnhalle), die der Stadt keinen Cent an Einnahmen zurückbringen, sondern Jahr für Jahr Gelder im sechsstelligen Bereich rauben. Es ist jenes Geld, das Hammelburg für kommunale und soziale Pflichtaufgaben fehlt.

Was die Bekanntgabe und Veröffentlichung der Steuereinnahmen 2013 betrifft, sollten sich die Fraktionen des Hammelburger Stadtrates ein Beispiel nehmen an dem nun verstorbenen Kämmerer der Stadt Schweinfurt. Im Dezember 2013 stand der Haushalt 2014 der Stadt Schweinfurt öffentlich beraten und beschlossen mit Bekanntgabe der Steuereingänge des Jahres 2013.

Die Geheimniskrämerei, die Bürgermeister Ernst Stross (SPD) seit 2009, seit dem Gewerbesteuereinbruch, um die Zahlen zum Haushalt betrieben hat, muss ein Ende finden. Bürgerbeteiligung heißt in erster Linie Bürgerinformation.

Wer nicht bekannt gibt, was im abgelaufenen Jahr an Steuern einging, kann keinen seriösen Wahlkampf machen. Wir erwarten vom Bürgermeisterkandidaten des CBB die Bekanntgabe des Steuereingangs 2013 noch vor der Kommunalwahl 2014. Damit kann Stefan Lang "punkten" und Stimmen gewinnen durch rechtzeitige Bürgerinformation, auch über das Internet.

Name: Reimar Glückler
E-Mail: reimar@glueckler-hab.de
Ort: Hammelburg
Verschickt: 29.12.2013 11:16:16

Sehr geehrte Frau Kaup-Clement,
selbstverständlich werden wir, wenn verlässliche Zahlen über das abgelaufene Haushaltsjahr 2013 und die Planungsdaten für das Jahr 2014 vorliegen, diese wie immer veröffentlichen,
Die Fraktion, die Vorstandschaft und die Mitglieder des Christlichen Bürgerblock (CBB-FW) stehen hinter den Projekten der vergangenen Jahre. Es waren dies der Umbau des Freibades, der Neubau des Hallenbades, die Sanierung der Saaletalhalle, die behindertengerechte Sanierung des Verwaltungsgebäudes II, die Sanierung der Grund- und Mittelschule und auch die Weiterführung der Altstadtsanierung.
Was wäre die Alternative zu diesen Projekten gewesen?
Im übrigen war es die CBB Stadtratsfraktion, die einen Beschluss des Stadtrates herbeigeführt hat, die Verschuldungsobergrenze der Stadt auf 11,54 Mio. Euro zu beschließen.
Wir werden auch in der Zukunft darauf achten, dass diese Grenze nicht überschritten wird, trotzt erheblicher notwendiger Investitionen. (siehe auch unter "Aktuelles" die Auflistung über Wunschlisten für zukünftige Investitionen)

Reimar Glückler
1. Vorsitzender des CBB

Name: Petra Kaup-Clement
E-Mail: kaup-clement@t-online.de
Ort: München-Haar
Verschickt: 28.12.2013 16:31:24

Wann gibt der CBB den Gewerbesteuereingang 2013 öffentlich bekannt? Liegt er über oder unter der Prognose für 2013 (4,2 Mio. Euro)?

Wo stehen die anderen Realsteuern? Was floss 2013 insgesamt an Steuern (plus Schlüsselzuweisung) in die Stadtkasse? 11, 12 oder 13 Mio. Euro?

Wie wird der verbleibende Rest finanziert von 20 Mio. Euro fixen Ausgaben des Verwaltungshaushaltes 2013?

Es war eine gravierende finanzpolitische Fehlentscheidung des CBB, inmitten wegbrechender Gewerbesteuereinnahmen ein neues Hallenbad mit Wellnessbereich zu bauen.